Steak grillen

Steak grillen

Wer beim Grillabend das perfekte Steak grillen will, muss zunächst beim Kauf des Fleischs Vorsicht walten lassen. Für das Gelingen des Grillsteaks ist die Auswahl des Fleischs ebenso entscheidend wie die Verwendung eines Gasgrills.

Steak grillen mit Fleisch vom Metzger

Kenner wissen es: Die echten Steaks stammen aus den Fleischsträngen des Rindes, die hinter den Rippenknochen liegen. Sie werden zum Steak grillen unter der Bezeichnung Rückensteaks angeboten. Die Muskeln dieser Steaks zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders faserig sind. Auf dem Gasgrill wird dieses Fleisch schon beim kurzen Grillen zart und saftig. Wer ein gutes Steak grillen will, sollte darauf achten, dass das Fleisch einen zarten und zugleich kernigen Biss hat. Das Steak sollte nicht allzu viel Fett aufweisen. Verschiedene Faktoren sind zu nennen, wenn es um das richtige Fleisch zum Steak grillen geht: Zum einen die Rinderrasse, zum anderen das Mastverfahren. Ebenso das Geschlecht und das Alter des Tieres und schließlich Reifung und Schlachtung. Ob das Steak tatsächlich zart ist und den sonstigen Kriterien entspricht, kann der „Normalverbraucher“ nur schwer erkennen. In dem Fall muss er seinem Metzger vertrauen. Die Erklärung dir verschiedenen Beef Cuts finden Sie zudem hier.

Steak grillen

Farbe und Marmorierung sind ausschlaggebend

Ein Anhaltspunkt für das Steak grillen ist die Farbe des dargebotenen Fleischs. Wenn es ein helles bis mittleres Rot aufweist, ist das ein Indiz dafür, dass das Tier noch jung war. Das Steak ist dann in der Regel feinfaseriger als das Fleisch von einem älteren Rind, bei denen eher eine dunkelrote bis bräunliche Farbe zu erkennen ist. Außerdem zeigt sich der Fettrand bei jungen Tieren nahezu weiß, während er bei älteren Tieren dunkler und etwas gelblich aussieht. Die Marmorierung eines Steaks ist das wichtigste Merkmal. Damit ist das intramuskuläre Fett gemeint. Es für die Geschmacksqualität von Bedeutung. Das Fett schmilzt beim Steak grillen. Das Fleisch bleibt saftig. Außerdem sorgt es dafür, dass die Hitze gleichmäßig ins Grillfleisch geleitet wird. Daher sollte das Fett niemals vor dem Steak grillen entfernt werden. Wer es nicht essen mag, kann die Ränder ja auf dem Teller abtrennen.

Schwein statt Rind

Nicht jeder mag Rindfleisch. Auf dem Gasgrill lassen sich natürlich auch Steak grillen, die vom Schwein stammen. Besonders beliebt ist das Schweinerückensteak, das gerne von Fleischern zum Steak grillen empfohlen wird. Auch beim Schwein gilt, besser die Finger von den Angeboten im Supermarkt zu lassen und einem Metzgerfachgeschäft zu vertrauen. Das Fleisch vom Schwein zum Steak grillen hat eher wenig Marmorierung, deshalb sollte sie einen leichten Fettrand haben, damit das Steak nicht zäh und trocken auf den Teller kommt.

Das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen

Rohes Rindfleisch sollte maximal vier Tage im Kühlschrank lagern. Bevor es eingelagert wird, wird es mit einem Küchentuch gut abgetupft und auf einen Teller gelegt, der mit Frischhaltefolie verschlossen wird. Wenn das Fleisch gebraucht wird, sollte es schon mindestens 20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Zimmertemperatur erreicht. Wenn das Fleisch vom Kühlschrank direkt auf den heißen Grill gelegt wird, verkohlt es außen, während im Inneren noch lange nicht die Zimmertemperatur erreicht ist. Vorm Steak grillen kann der Fettrand zurückgeschnitten werden. Wenn er nämlich dicker als das Fleisch ist, wellt das Steak sich auf dem Grill.

Wie dick darf das Steak sein?

Ist das Fleisch zum Steak grillen zu dick oder zu dünn? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Erfahrung spielt hier eine Rolle. Grundsätzlich sollte Fleisch zum Steak grillen nicht weniger als 1,5 Zentimeter vorweisen. Bei Nacken- und Rückensteaks mit einem vertretbaren Fettrand gelten 2 bis 3 Zentimeter als das ideale Maß zum Steak grillen. Ehe das Fleisch auf den Grill gelegt wird, steht noch eine weitere Überlegung an. Je nach Geschmack kann beim Steak grillen das Fleisch auf verschiedene Weise zubereitet werden. Die Steaks können bereits gesalzt und gewürzt werden, wenn sie aus dem Kühlschrank herausgenommen worden sind. Salz sollte sparsam verwendet er, denn es entzieht dem Fleisch Flüssigkeit. Die Zugabe von getrockneten Kräutern wie Thymian oder Oregano erfolgt allerdings erst, wenn das Fleisch gebraten ist. Ingwer eignet sich ebenso als Zugabe auf die gebratene Seite des Steaks wie Minze oder Kreuzkümmel und Kardamom. Eine besondere Geschmacksnote lässt sich mit geriebener Zitronen- oder Orangenschale erzielen. Beim Würzen ist zu beachten, dass beim Steak grillen das Fleisch Flüssigkeit verliert. Das passiert nicht nur wegen der Hitze, sondern auch durchs Würzen. Von grobem Pfeffer ist komplett abzuraten, denn er verbrennt beim Steak grillen. Wer also keine zähe Schuhsohle servieren will, muss das Steak rechtzeitig vom Grill nehmen. Ein Test mit der Grillzange hilft weiter, ersetzt aber nicht die Erfahrung. Immerhin gibt ein leichter Druck mit der Zange auf das Fleisch einen Hinweis über den Gargrad der Steaks.

Medium oder well done

Beim Steak grillen hat jeder seine Vorlieben. Während es der eine rare, also stark blutig mag, möchte der andere das Fleisch well done genießen. Die meisten mögen es allerdings medium. Bei jeder Variante kann der Grillmeister sich an bestimmte Garzeiten orientieren. Etwa 2 bis 3 Minuten dauert es, wenn das Steak blutig serviert werden soll. Der Saft des Fleisches ist danach beim Aufschneiden dunkelrot. Rosafarbener Fleischsaft ist das Merkmal eines Steaks, das medium gebraten wurde. Das dauert in etwa 3,5 bis 5 Minuten, während ein Steak well done, also ganz durch gebraten ist, wenn das Fleisch beim Aufschneiden einen hellgelben Farbsaft hat und gleichmäßig rötlich-bräunlich durchgebraten ist. Die richtige Garzeit für ein medium gebratenes Steak zu finden, ist eine Kunst für sich. Gerade Neulinge beim Steak grillen brauchen dabei eine gewisse Übung. Statt ein durchgebratenes Steak zu riskieren, ist es besser, das Fleisch etwas früher vom Rost zu nehmen. Wenn es dann noch nicht die gewünschte Konsistenz erreicht hat, kann es noch einmal auf den Grillrost gelegt werden. Ehe zum Steak grillen die Fleischstücke auf den Grill gelegt werden, muss der Grill sehr gut vorgeheizt sein. Wer einen Gasgrill beim Steak grillen verwendet, ist klar im Vorteil. Das Gerät erreicht sozusagen im Handumdrehen die volle Leistung. Wenn es später ans Reinigen geht, ist der Grillrost dank des Ausbrennens leicht zu säubern.

Das Auge isst mit

Bekanntlich isst auch das Auge mit. Aus diesem Grund soll beim Steak grillen auf dem Fleisch das sogenannte Branding zu erkennen sein. Viele tun sich schwer damit, auf das Steak ein Grillmuster zu zaubern. Ein schönes Branding erhält das Steak, wenn es bei direkter Hitze auf den heißen Grillrost gelegt wird. Nach 1 bis 2 Minuten wird das Fleisch um etwa 60 bis 90 Grad gedreht. Dieser Vorgang kann mehrmals wiederholt werden. Auf diese Weise entsteht auf beiden Seiten des Steaks das gewünschte Branding, damit die Grillfete auch zu einem Augenschmaus wird. Wenn das Steak außerdem eine knusprige Kruste hat und innen leicht rosa ist, dann kann von einem nahezu perfekten Grillsteak gesprochen werden. Zum perfekten Steak grillen gehört die Grillzange. Sie ist der ins Fleisch gestochene Gabel vorzuziehen, damit das Steak keinen Saft verliert und nicht ausgetrocknet den Gästen serviert wird.

Eine gute möglichkeit das perfekte Steak hinzubekommen, ist das neue Gerät Beefer. Mit einer Temperatur von bis zu 800° wird das Steak perfekt befeuert.